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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europ. Kommission finanziert. Die Verantwortung dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser, die Kommisssion haftet nicht für die Verwendung der darin enthaltenen Angaben. |
Europa in der Schule
Fachtagung in Graz
Als Vertreter von EdUcation Lavanttal mit dabei: Dir. Herbert Eile (Mitte) und Erich Radl von der Fachberufsschule Wolfsberg (2.v.r.)
Das Netzwerk „Europa in der Schule“ veranstaltete am 21. November 2017 in Graz über das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und das Bildungsministerium eine Tagung zum Thema „Umbruch in Europa – aktuelle Herausforderungen in Europa“. Bildungspolitische Entscheidungsträger aus ganz Österreich nahmen daran teil.
Österreich wird im 2. Halbjahr 2018 den EU-Vorsitz übernehmen und mit anderen Mitgliedsstaaten wichtige Entscheidungen über die zukünftige Gestaltung der EU treffen. Unter diesem Hintergrund kommt auch der europäischen Bildungsarbeit große Bedeutung zu.
Am Vormittag standen mehrere Referate, u.a. von Jörg Wojahn, dem Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich, auf dem Programm.
Dir. Herbert Eile mit Werner Ronacher (ORF Steiermark)
Das Lavanttal als "Modellregion":
Am Nachmittag gab es dann fünf Arbeitskreise zu aktuellen Themen, wovon einen Dir. Herbert Eile, Obmann von EdUcation – Verein für internationale Zusammenarbeit Lavanttal moderierte. Das Lavanttal wurde als Beispiel guter Praxis ausgewählt, da einerseits die schultypenübergreifende Zusammenarbeit im Bezirk, die Vernetzung mit allen neun Lavanttaler Gemeinden, der Schulbehörden und dem Regionalverband ein Pilotprojekt in Österreich darstellt und als solches geschätzt wird, und andererseits am Beispiel der Fachberufsschule Wolfsberg – die zur „Partnerschule des europäischen Parlamentes“ nominiert wurde, auch als Beispiel dafür, wie man Europa in das Klassenzimmer bringen kann. Der Obmann der „Freunde der Berufsschule Wolfsberg“ Erich Radl wies auf die vielen internationalen Aktivitäten dieser Schule hin, insbesondere auf die Zusammenarbeit mit den Berufsschulen der Wolfsberger Partnerstädte.
Auch das europäische Bildungsnetzwerk EcoMedia-Europa, das mit Partnern aus über 20 Nationen von Lavanttal aus gesteuert wird, erhöht natürlich den Stellenwert der europäischen Bildungszusammenarbeit im Lavanttal. Als besondere best-practice Beispiele können dazu die beiden internationalen EcoMedia-Metallkongresse 2013 und 2016 in Wolfsberg, diverse Trainingskurse, Sommerakademien, Erasmus+ Schulpartnerschaften, politische Bildung in der Schule und ein „Europafrühstück“ angeführt werden.
In den Diskussionen der Arbeitskreise konnte Eile den Teilnehmern auf Grund seiner internationalen Erfahrung viele praktische Tipps für die Gründung internationaler Schulpartnerschaften mit auf den Weg geben.
Als Vertreterin des Kärntner Landesschulrates nahm Frau Mag. Gerlinde Duller – eine gebürtige Lavanttalerin - an derTagung teil.
Im Abschlussbericht im Plenum forderte Eile die bildungspolitischen Entscheidungsträger auf, die vielen Möglichkeiten und finanziellen Unterstützungen des EU-Förderprogramms Erasmus-Plus zu nutzen, etwa durch Praxiswochen in der Berufsbildung, beim Jugendaustausch, bei der Lehrerfortbildung und bei strategischen Schulpartnerschaften, um so „Europa in das Klassenzimmer“ zu bringen. Hier sollte auch ein ausgewogenes Verhältnis von Projektpartnern aus Ost- und Westeuropa gefunden und damit Vorurteile abgebaut werden. Ziel wäre ein großer europäischer Bildungsraum.
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